Monat: Januar 2017

Hockey-Herren kommen in Schwung

Nach den ersten drei Saisonspielen sah es noch recht mau aus um die in der 6.Verbandsliga spielende Herren-Mannschaft von Holstein Hockey, drei Niederlagen waren die deprimierende Ausbeute. Mittlerweile hat sich aber einiges getan. Zunächst wurde die 2.Mannschaft des SV Bergstedt mit 6:4 niedergerungen, danach dann die TSG Bergedorf mit 17:6 überrollt. Trainer Kurt Smiatek ist folglich auch mehr als zufrieden mit der Entwicklung: „Wir haben eine junge Mannschaft, sie besteht überwiegend aus Jugend A-Spielern. Ihnen fehlt noch viel Erfahrung, aber sie sind lernwillig, ehrgeizig und haben einen starken Siegeswillen.“
Gegen die mit mehreren Routiniers angetretenen Bergstedter entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes, temporeiches Spiel mit mehrfach wechselnder Führung. Die Entscheidung fiel folglich auch erst in den Schlussminuten, als die Holsteiner mit viel Kampfgeist einen 3:4-Rückstand noch in einen 6:4-Sieg umwandelten.
Gegen Bergedorf war das Spiel nur wenige Minuten ausgeglichen. Bergedorf ging 1:0 und 2:1 in Führung, doch Holstein gleich jeweils kurze Zeit später aus und zog dann unaufhaltsam davon. Bereits zur Halbzeit (8:3) war die Begegnung praktisch entschieden, in der zweiten Hälfte brachten die Bergedorfer zwar noch einen sechsten Feldspieler an Stelle des Torwart ins Spiel, doch Erfolg hatten sie damit nicht. Wie im Rausch spielten die Smiatek-Schützlinge ihre Gegner immer wieder aus. Die Treffer teilten sich Nils Boysen (6), Tim Fiegel (4), Torge Mohr, Gerrit Gutowski und Tobias Schwinghammer.
Keine Chance hatten hingegen die Holstein-Herren in ihrem Spiel gegen die zweite Vertretung von Phönix Lübeck. Die mit reichlich Oberliga-Erfahrung angetretenen Lübecker wurden ihrer Favoritenrolle trotz heftiger Gegenwehr in der ersten Halbzeit gerecht und gewannen auch ihr letztes Hinrundenspiel am Ende mit 10:4 (3:1). Ein noch knapperes Ergebnis wäre sicherlich möglich gewesen, wenn die Holsteiner Bank nicht nur mit einem Spieler besetzt gewesen wäre, während die Lübecker ständig wechseln konnten.
Wir haben gemeinsam Platz vier in der Abschlusstabelle als Ziel formuliert. Mit einer ansprechenden Rückrunde ist das durchaus realistisch, zumal ja auch noch das Nachholspiel gegen Schlusslicht Eimsbütteler TV 2 aussteht.“