Monat: November 2016

Erster Saisonsieg für die Hockey-Damen

Vor zwei Jahren waren die Damen vondamen-mannschaftsbild
Holstein Hockey noch sang- und klanglos ohne Punktgewinn aus der 3. in die 4.Hallenhockey-Verbandsliga abgestiegen. Nach dem überraschenden Wiederaufstieg zeigt sich aber bereits nach zwei Spieltagen, dass die neue Hallensaison anders verlaufen kann. Bei Mitaufsteiger THC Horn Hamm 3 gab es zwar mit 1:3 zum Auftakt eine Niederlage, aber bereits am zweiten Spieltag fuhren die Spielerinnen um ihren neuen Trainer Till Berghöfer gegen den aus der 2.Verbandsliga abgestiegenen Lüneburger HC einen 5:4-Heimsieg ein.

Horn Hamm erwies sich wie in der Vorsaison noch als zu routiniert für die Holstein-Damen, aber die Kluft ist enger geworden: Im Vorjahr hatten die Holsteinerinnen dort beim 0:6 noch überhaupt keine Chance gehabt. Diesmal war es lange ein umkämpftes Spiel, ehe die Hamburgerinnen sich durchsetzen konnten. Das einzige Tor der Holsteinerinnen erzielte Anne Schaub.

 Auch die Lüneburgerinnen brachten wesentlich mehr Routine mit aufs Spielfeld des Städtischen Gymnasiums als die überwiegend noch der Jugend A angehörenden Holsteinerinnen. Das machte sich in der ersten Halbzeit klar bemerkbar, denn die auf Konter eingestellten Gäste führten schnell 2:0 und zur Pause 3:1. Ein schnelles 2:3 ließ Hoffnung aufkommen, das postwendende 2:4 schien alle Träume wieder zunichte zu machen. Doch je länger das Spiel dauerte, umso mehr  spielte nur noch Holstein Hockey. Mehrere Gäste-Spielerinnen hielten nun konditionell nicht mehr mit, die Torhüterin ließ sich von der Konfusion vor ihr anstecken, und so geschah das gänzlich Unerwartete: 3 Tore in den letzten zehn Minuten führten zum schwer umkämpften 5:4-Sieg und Riesenjubel beim Schlusspfiff. Torschützinnen waren Katharina (2) und Sophia Kurtius sowie Anne Schaub und Franziska Hinz. Torhüterin Maike Saggau hielt, wie auch bei Horn Hamm, einen Siebenmeter.

Am kommenden Sonntag steht um 16 Uhr in der Stormarnhalle in Bad Oldesloe das nächste Heimspiel gegen den SV Blankenese an. Besonders brisant ist die Begegnung alleine deshalb, weil der Blankeneser Trainer Stephan Süphke aus Bad Oldesloe stammt und die halbe Holstein-Mannschaft früher trainiert hat.